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konflikt
5.03.2018
Bürgenstock-Resort: Streit um offene Rechnungen
Ein halbes Jahr nach der Eröffnung des Luxusresorts auf dem Bürgenstock sollen Bauunternehmen immer noch auf offenen Rechnungen sitzen. Es handelt sich um ausstehende Zahlungen in Millionenhöhe, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» berichtet.

Gemäss dem aktuellen Betreibungsregisterauszug der Bürgenstock Hotels AG forderten die Unternehmen 4,7 Millionen Franken, wie die Zeitung schreibt. Es hätten bereits Verhandlungen bei der Schlichtungsbehörde stattgefunden.

Die Bürgenstock Hotels AG äussere sich nicht zu den laufenden Verhandlungen, bestätigte Jonas Reif, Sprecher der Bürgenstock Hotels AG, die Meldung. Beim Bau des Bürgenstock Resorts seien rund 550 Millionen Franken investiert worden und es gebe über 1000 Einzelverträge mit Zulieferern und Beratern.

«Bei so grossen Bauprojekten lässt es sich in der Regel nicht vermeiden, dass es Zulieferer oder Berater gibt, mit welchen man sich nicht einig ist», so Reif weiter. Es betreffe rund ein Prozent der gesamten Auftragssumme von 550 Millionen Franken.

Zur Tatsache, dass die Unternehmer offenbar eine Geheimhaltungsklausel unterschreiben mussten, wonach sie keine Informationen herausgeben dürfen, sagte Reif: «Bei so grossen Bauprojekten sind solche Vertragsklauseln üblich.» (sda)

  
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