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luftfahrt
23.02.2018
Vereinigung gegen Fluglärm zieht Südanflug-Entscheid weiter
Die kantonale Vereinigung gegen Fluglärm (VgF) zieht wegen der geplanten Südanflüge des Flughafens Bern vor Bundesverwaltungsgericht. Sie hält die Genehmigung des satellitengestützten Instrumentenanflugverfahrens aus Süden durchs Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) für unzulässig.

In ihrer Beschwerde gegen diesen Entscheid macht die kantonale Vereinigung gegen Fluglärm (VgF) unter anderem geltend, ihr sei das rechtliche Gehör verweigert worden, wie sie am Donnerstag mitteilte. Die Beschwerde richtet sich auch gegen einen Entscheid des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek).

Die VgF findet, diese zwei Stellen hätten sich mit den Einsprachen gegen das Planverfahren für die Südanflüge grösstenteils nicht auseinandergesetzt. Weiter findet die Organisation, der Umweltverträglichkeitsbericht sei lückenhaft und die Routenführung sei nicht lärmoptimiert.

Über 200 Einsprachen waren Anfang 2014 gegen das Verfahren für die satellitengestützten Instrumentenanflüge beim Bund eingegangen. Auch zahlreiche Gemeinden opponierten. Thun und Steffisburg gaben kürzlich bekannt, sie zögen ihre Einsprachen nicht weiter. Münsingen hingegen tut dies. (sda)

  
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