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meinung
9.08.2012
Kommentar
Ein letztes Wort über das Wetter: Alibi bringt uns nicht weiter

Der Tourismus-Sommer ist noch nicht vorbei, wohl aber das erste Halbjahr 2012, und die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen sind wie erwartet nicht gut, die Einbussen bei den Logiernächten beträchtlich, die Gründe hinlänglich bekannt.

So hörte und las man wieder allenthalben: Es war das wechselhafte Sommerwetter. Es ist der starke Franken. Ja, ja, schon wahr. Aber was nützen derlei «Schuldzuweisungen»? Bringt uns das irgendwie weiter?

Mir scheint enorm wichtig, dass sich unsere Branche mental voll und ganz darauf konzentriert, was sie aktiv verändern und verbessern kann. Das heisst für den Einzelnen, im eigenen Betrieb die Qualität der Dienstleistungen nicht nur zu halten, sondern womöglich noch zu steigern, und dem Preisdruck zu widerstehen. Gemeinsam sind wir zudem gefordert, die Destinationen, Regionen und letztlich das ganze Ferienland Schweiz noch attraktiver zu gestalten, ohne darob den nachhaltigen Landschafts- und Naturschutz zu vernachlässigen.

Das sind grosse Herausforderungen. Was nun das Wetter betrifft, so schlage ich vor, dass wir alle für eine Weile einfach nicht mehr darüber reden. Es findet so oder so statt.

  
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