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7.02.2018
«House of Switzerland» öffnet in Pyeongchang seine Tore
Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang hat das «House of Switzerland» bereits seine Tore geöffnet. Es soll eine Plattform sein, um die Schweiz als sportliches, innovatives und touristisch attraktives Land zu präsentieren.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Pyeongchang (Südkorea) hat das «House of Switzerland» am Mittwoch seine Tore geöffnet. Es soll eine Plattform sein, um die Schweiz als sportliches, innovatives und touristisch attraktives Land zu präsentieren. Das Dorf bringe die Schweizer Wintersport-DNA zum Ausdruck, schreibt das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Mitteilung vom Mittwoch. Als eines der wenigen Nationenhäuser an den Olympischen Spielen ist das «House of Switzerland» öffentlich zugänglich.

Rund 100'000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet
Auf 1400 Quadratmetern bietet das House of Switzerland den rund 100‘000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern ein Restaurant mit Schweizer Spezialitäten, zwei Shops und einen Aussenbereich mit einem grossen Bildschirm für das Verfolgen der Wettkämpfe, einer Après-Ski-Bar und einem Schweizer Markt aus sechs traditionellen Chalets, in denen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor die touristische, kulinarische und innovative Schweiz präsentiert wird. Im Restaurant werden unter anderem Raclette, Fondue, Trockenfleisch, Rösti und Schweizer Wein angeboten. Die Holzkonstruktion der beiden Haupthäuser kam bereits an den Spielen in Rio zum Einsatz.

Eine der Attraktionen im House of Switzerland ist ein 50 Quadratmeter grosses Eisfeld aus Kunststoff, wo die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit haben, sich im Eishockey-Torwandschiessen zu üben. Für die gleich nebenan liegenden Pisten werden im House of Switzerland zudem Ski-Lektionen mit innovativen Skis und Schuhen aus der Schweiz angeboten.

Auch «Sion 2026» ist präsent
Auch Sion 2026 nutzt die Plattform mit einem Auftritt in einem der Chalets um seine Kandidatur zu präsentieren. «Das House of Switzerland ist eine einmalige Plattform, um die Kampagne für Sion 2026 international zu lancieren. Die gesamte olympische Familie der Schweiz wird hier eine der stärksten Kandidaturen in der Geschichte der Olympischen Winterspiele lancieren», sagt Botschafter Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz.

Von den Partnern, Sponsoren und VIPs aus Sport, Wirtschaft, Politik und Kultur wird das House of Switzerland als Plattform für Wirtschafts- und Standortpromotion, Empfänge und Medienkonferenzen genutzt. Bundespräsident Alain Berset wird am 10. Februar zusammen mit der Frankophonie-Organisation im House of Switzerland empfangen, und auch Bundesrat Guy Parmelin wird dem Haus einen Besuch abstatten.

Auftritt kostete 3,3 Millionen Franken
Der Bundesrat stimmte am 22. April 2015 einer Nutzung der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang mit einem House of Switzerland für die Aktivitäten der Landeskommunikation zu. Das Budget für den Auftritt der Schweiz beläuft sich auf 3,3 Millionen Schweizer Franken und wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zu einem Drittel durch Dritte finanziert.

Der Schweizer Auftritt in Pyeongchang bietet Schweizer Partnern und Unternehmen aus dem öffentlichen und privaten Sektor vielfältige Möglichkeiten, sich im koreanischen Markt zu präsentieren. Während der Paralympischen Spiele vom 9. bis 18. März 2018 wird die Schweiz zusammen mit Deutschland und Österreich in einem gemeinsamen «Alpenhaus» einen Auftritt haben. (htr/sda/og)

  
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