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11.01.2018
No Billag fordert auch den Tourismus heraus
Am 4. März 2018 stimmt das Schweizer Volk über No Billag ab. Was würde eine Annahme der Initiative für den Tourismus bedeuten? Die htr sammelt bis Ende Januar Meinungen aus der Branche.
Gery Nievergelt

Schweizerinnen und Schweizer beschäftigen sich oft mit sich selbst. Denn das Initiativrecht bewirkt, dass die Identität der Willensnation Schweiz immer wieder neu hinterfragt werden muss. Mit der No-Billag-Initiative, über die am 4. März abgestimmt wird, ist es wieder so weit. Es geht ja auch um Grundsätzliches wie den Zusammenhalt und den Austausch unter den Landesteilen und Regionen, um Geld, um Arbeitsplätze, um die politisch und wirtschaftlich motivierte Debatte, ob ein Staatsfernsehen noch zeitgemäss ist, und um die im Endeffekt wohl entscheidende Frage, wie die jüngeren und dann die kommenden Generationen Medien nutzen wollen – und auch nutzen werden.

Für den Schweizer Tourismus gibt es gute Gründe, die Initiative abzulehnen. Das gilt vor allem für die Ferienregionen. So ist es zum Beispiel fraglich, ob Events mit starker Ausstrahlung wie die Skirennen in Adelboden oder die Tour de Ski Lenzerheide ohne den starken Partner SRG überleben könnten.

Bis anhin hat sich die Tourismusbranche nicht gerade lautstark zu Wort gemeldet. Wir machen «No Billag und die möglichen Folgen für den Tourismus» in der am 8. Februar erscheinenden Ausgabe der htr hotel revue zum Schwerpunktthema. Gerne würde ich dazu eine Vielzahl von Meinungen aus der Branche publizieren und lade Sie deshalb ein, mir bis Ende Januar Ihren Meinungsbeitrag zuzuschicken.

Die Mail-Adresse: gery.nievergelt@htr.ch

  
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